Am Dienstag, den 21.04.2020, fand unser drittes Konsortialtreffen statt – dieses Mal allerdings via Videokonferenz. Nach einer kurzen Begrüßung aller Teilnehmenden durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter Nico Castelli und Sebastian Taugerbeck, präsentierte jeder Projektpartner zunächst die von ihnen erreichten Ergebnisse, Meilensteine und Ziele, um anschließend einen Ausblick auf die weiteren Schritte und die Arbeitsorganisation der nächsten sechs Projektmonate zu liefern.

Das Vorhaben sustainKMU liegt im Zeitplan, sodass insgesamt keine Abweichung von der Projektplanung zu verzeichnen ist: So wurden beispielsweise erste Ergebnisse mit Blick auf relevante Nutzungskontexte und praxisbezogene Anforderungen für die zu entwickelnden Systeme und Maßnahmen aus den Experteninterviews, teilnehmenden Beobachtungen, Umfragen und Workshops vorgestellt, welche im Rahmen der empirischen Erhebung eines ersten Anforderungssets durchgeführt wurden. Die ASEW erarbeitete einen Marktüberblick von Qualifizierungsmaßnahmen und legte zudem erste Erkenntnisse aus ihrer umfragebasierten Markstudie vor, in der bereits vorhandene Systeme aus dem Bereich des Energiemanagements und -audits hinsichtlich ihres Leistungsspektrums geprüft wurden.

Nico Castelli stellte die Idee einer plattformunabhängigen Web-App vor, mit der es möglich ist, relevante Stammdaten und andere Informationen, zum Beispiel zu Energieträgern, aus Unternehmen digital zu erfassen. Zudem wurde der prototypische Einsatz erster Teilsysteme bei den Anwendungspartnern diskutiert. Im Hinblick auf die Entwicklung einer digitalen Lernplattform, wurde eine Test-Infrastruktur aufgebaut, um die Umsetzbarkeit und Funktionsweisen der Open Source Demo-Plattform zu testen.

Im weiteren Verlauf des Meetings, klärten schließlich alle Partner über ihre geplanten Schritte auf, die weiteren Projektziele wurden bestimmt und anstehende Termine festgelegt. Noch vor der Mittagspause gab es eine offene Diskussionsrunde für eventuelle Rückfragen. Für die anschließenden Workshops erfolgte dann die Zuteilung aller Teilnehmenden in drei Arbeitsgruppen mit den thematischen Schwerpunkten Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeiterqualifizierung, Anwendungen und Schnittstellen. Gemeinsam mit allen Forschungs- und Industriepartnern, wurde hier noch intensiv über die weitere Planung, Organisation und unsere Außendarstellung diskutiert sowie an Konzepten und Inhalten für die digitale Lernplattform gearbeitet.

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